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Durant le tournage, PUAL 3, Dangio, mai 2014

“Parlo un’altra lingua, ma ti capisco” (PUAL), ein Austausch- und Verständigungsprojekt unter Jugendlichen aus verschiedenen Sprachregionen.

Projekt von Coscienza Svizzera, realisiert in Zusammenarbeit mit der Radiotelevisione svizzera di lingua italiana (RSI) und mit der Unterstützung vom Bundesamt für Kultur (BAK)

Das Projekt “Parlo un’altra lingua, ma ti capisco” dauert ein ganzes Schuljahr. Jedes Mal nehmen zwei Schulklassen der Oberstufe aus zwei unterschiedlichen Sprachregionen teil.

Durch die Filmtechnik, die Schauspielkunst, audiovisuelle Mittel und moderne Kommunikationsträger versucht das Projekt, die Klassen zu ermuntern, über die Chancen und die Hindernisse der Mehrsprachigkeit und der Multikulturalität nachzudenken sowie diese Chancen und Hindernisse durch den Austausch und die Online-Zusammenarbeit persönlich zu erleben. Die Zusammenleben-Erfahrung (zwei gemeinsame Arbeitswochen), die Fernarbeit und die Koproduktion eines Kurzfilmes geben den Klassen die Gelegenheit, die andere Sprache und Kultur kennenzulernen, differenzierte Annährungenwege an das Thema auszuprobieren und eine noch echtere Sensibilität anderen sprachlichen und kulturellen Realitäten gegenüber zu entwickeln. Das Projekt stellt auch eine Ausbildungsgelegenheit dar: Mit der Unterstützung von Fachleuten können die Studenten Kompetenzen in der Drehbuchschreibung, in der Filmkunst , in der Schauspielkunst, in der Montage und in der Aufnahmetechnik erwerben.

Das Projekt gliedert sich in fünf Phasen:

· September – Oktober: Vorbereitung in der Klasse und erste Austausche und Fernkontakte (Web, Social Networks, E-Mails).

· Oktober (eine Woche): erste gemeinsame Arbeitswoche in einer Sprachregion; die Klassen arbeiten zusammen, besuchen von Fachleuten geleitete Workshops (Schauspielkunst, Aufnahmetechnik, Drehbuch, Regie, Montage usw.) und erarbeiten zusammen die Grundidee für das Drehbuch; die ortansässigen Studenten nehmen die Schulkollegen aus der anderen Sprachregion zu Gast.

· Oktober – März: mit Hilfe einer Online-Plattform leisten die Klassen Fernarbeit und vervollkommnen das Drehbuch und die Produktionsübersicht; zur Ergänzung entwickeln sie auch Projekte, Überlegungen und Forum-Diskussionen über das Thema Mehrsprachigkeit und postieren das Material auf die gemeinsame Online-Plattform.

· April (eine Woche): zweite gemeinsame Arbeitswoche in der anderen Sprachregion; beide Klassen, begleitet und unterstützt durch Fachleute, inszenieren und drehen den Kurzfilm und realisieren eine Vormontage; die Klassen leben in einer gemeinsamen Unterbringung zusammen.

· Sommer –Herbst: Montage, Nachbearbeitung durch Fachleute, öffentliche Vorstellung/Aufwertung des Projektes und des Filmes

Interessierte Schulklassen oder Schulhäuser können sich wenden an:
Coscienza Svizzera
Raffaella Adobati Bondolfi
Projektleiterin
Tel. +41 81284 66 81
E-Mail: www.coscienzasvizzera.ch